Wer dafür sorgt, dass er stets den Überblick über seine Finanzen behält, kann sich viele Probleme ersparen. Ein sorgloser Umgang mit überzogenen Konten oder unbezahlten Rechnungen kann einem nämlich teuer zu stehen kommen.
Eine erste Maßnahme, um die Finanzen unter Kontrolle zu bringen, ist die Angewohnheit, mindestens alle zwei Wochen die Kontoauszüge abzuholen und genau zu überprüfen. Fehlerhafte Abbuchungen kann man so noch fristgerecht rückgängig machen. Auch hat man eventuelle Einkäufe mit der Kreditkarte noch im Gedächtnis, so dass man die Abbuchungen nachvollziehen kann. Ein eventuelles Minus auf dem Bankkonto wird schnell entdeckt und kann ausgeglichen werden, bevor hohe Dispozinsen berechnet werden. Bewährt hat sich auch bei vielen Leuten das Führen eines Haushaltsbuches. Alle Einnahmen und Ausgaben eines Monats oder Jahres werden dort eingetragen, zumindest nach bestimmten Gruppen, wie Lebensmittel, Kleidung, Fahrgeld usw. So hat man seine Finanzen ständig im Blick und kann auch später Übersichten erstellen, wofür man eigentlich sein Geld ausgegeben hat. Durch das regelmäßige Aufzeichnen der Ausgaben bekommt man mit der Zeit auch Routine für die eigene Finanzplanung. Man weiß dann, in welchen Monaten das meiste Geld gebraucht wird, wann bestimmte Rechnungen bezahlt werden müssen und kann dem entsprechend planen und das benötigte Geld zurück legen. So kann man finanziellen Engpässen gut entgegen wirken.
Zur Verwaltung der Finanzen gehört auch eine Geldanlagestrategie. Man muss sich entscheiden zwischen Aktienkauf, Investmentfonds, Tagesgeld- oder Festgeldkonto, oder einem Mix aus den verschiedenen Anlageformen. Wer nicht genug von Finanzen versteht, um für sein Geld die besten Produkte heraus suchen zu können, kann sich von seiner Bank oder einem Vermögensberater helfen lassen. |